Die Sickteens-Såga

Die Sickteens-Såga

Once upon a time...

1997 entstanden aus der Asche der legendären Thuner Dorfpunkformation Abnormal die Sickteens. Neben den abnormalen Ted und Ben wurde der Veltenhöfer Rotz-Schlagzeuger Timbo Drecksack verpflichtet, der später als "Fastest drummer in town" von sich reden machen wird. Zu dieser Zeit agieren im Umfeld des Braunschweiger Lessinggymnasiums neben ihnen legendäre Bands wie W.S.E., die Mische und die frühen Grätenkinder.

Die Sickteens einigten sich auf ein revolutionäres Geschwindigkeitsprogramm, und so verdoppelte bzw. verdreifachte man das Tempo der neuen Songs. Zu Coverversionen reichte es bisher noch nicht.

Nach einigen mehr oder minder erfolgreichen, aber stets verblüffenden Konzerten auf gestürmten Privat-Parties und aus dem Ruder gelaufenen Schulveranstaltungen sowie einigen nicht minder legendären Magnetophonaufnahmen kam 1999 der erste Griff nach den Sternen in Form der 4-Chancen-Tournee. Zu diesem Zeitpunkt waren Tempo und Kürze der Songs zu einem Maximum ausgereizt. Mit der Wahl der Sickteens auf den vierten und letzten Platz stellte das Publikum der Band ein erstklassiges Punkrock-Zeugnis aus.

Nach der Tournee folgte eine längere Schaffenspause in der sich die einzelnen Mitglieder in anderen Bereichen hervortaten. Während Ben beruflich mehr und mehr eingespannt wurde und eine längere Zeit im verhassten Hannover zubringen mußte, machte Ted Karriere im Filmgeschäft. Timo wurde Mitherausgeber und Aufsichtsratsmitglied des Braunschweiger gesichtsgünther Verlages.

Autumn Leaves must fall: Im Jahr 2001 präsentierten sich die Sickteens eher moody.

 

Im Frühjahr 2001 dann das große Comeback. Verstärkt durch ex-Schweinepest Gitarrenheld And, traf man sich erneut um die lokale Szene aufzumischen. Dabei wurden verschiedenste Stilelemente bis hin zu sportlich aufgemotztem Emo eingebracht, um sich beim Publikum anzubiedern. Letztendlich fand das Quartett aber wieder zum energetischen Punkrock, für den es bekannt wurde und sooft mit den kalifornischen Heroen der frühen Achtziger verglichen wird. Nebenbei machten sich Timo und And als gesichtsgünthercombo scheinselbstständig und wurden als Schlagerduo erfolgreich, was der Sickteensarbeit jedoch keinen Abbruch tat. So fand man sich weiter toll und ließ bisweilen Veltenhofs Kellerwände wackeln.

 

 

Sport-Emo, wie ihn das Braunschweiger Publikum schätzt: The Sickteens live im Heidberg am 19.8.2002

 

In den Jahren 2001 bis 03 verpassten Ben und And den Sickteens neue Schubkraft, indem sie ein schmuckes Sickteens-Hauptquartier in direkter Nachbarschaft zur Braunschweiger Rotlichtszene (die ihre Blüte hinter sich hat) anmieteten. Die Glaubwürdigkeit der Sickteens als Kinder der rural geprägten Vorstadtgebiete litt darunter nicht - ebensowenig, wie unter der pseudofranzösischen Beatkapelle les Aspirateurs, die den Saftpunkveteranen die PolePosition streitig zu machen versuchte. So ließen es sich namhafte Bands wie z.B. die Leverkusener Hardcoreschwadron John Hillerman nicht nehmen, gemeinsam mit den Sickteens zu musizieren.

Seit einigen Jahren reist Ted als gefragter Computerspezialist durch die Weltgeschichte, und auch Timo düst unaufhaltsam auf der Karriereleiter herum. Nachdem Ben vorübergehend in nördlichere Gefilde weggelobt war und And zwei Kuraufenthalte in München und Toulouse hinter sich bringen musste, residieren the Sickteens nun seit Sommer 2006 wieder mehrheitlich im Braunschweiger Land. Ideale Voraussetzungen, um der jahrelang angestauten Energie nun wieder einen Weg in die kulturellen Tiefdruckgebiete des Thuner Landes zu bahnen. Timos langsam fortschreitende Persönlichkeitsspaltung tut dem keinen Abbruch - auch der "braune Saucier" spielt bevorzugt Rhythmusinstrumente.


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